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Parodontitisbehandlung

Zahnfleischbluten, Mundgeruch und empfindliche Zahnhälse deuten sie an: die Parodontitis. Dabei handelt es sich um eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates, die fast jeden zweiten Erwachsenen in Deutschland betrifft.

Dr. med. dent. Marian Johnsen

Dr. med. dent. Marian Johnsen

Zahnarzt, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Tätigkeitsschwerpunkte: Oralchirurgie, Implantologie, Ästhetische Zahnheilkunde

Werdegang

seit 2022 selbstständiger Zahnarzt in eigener Praxis
2020 – 2021 Zahnärztlicher Leiter und Geschäftsführer eines zahnmedizinischen Versorgungszentrums in der Oberpfalz
2014 – 2020 Weiterbildung Oralchirurgie mit anschließender Tätigkeit als angestellter Oralchirurg in einer renommierten kieferchirurgischen Praxis im Regensburger Raum
2012 – 2014 Anstellung als Vorbereitungsassistent in einer Zahnarztpraxis bei Dresden
2012 zwei Monate Tätigkeit für das Zahnärztliche Hilfsprojekt Brasilien e.V., in Recife

Ausbildung

2016 – 2020 Vierjährige Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie
2017 – 2019 Curriculäre Fortbildungsreihe Chirurgie / Implantologie / Parodontologie über die europäische Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung in München
2017 Promotion an der Technischen Universität Dresden mit Erlangung des akademischen Grades „Dr. med. dent.“ mit der Gesamtnote „sehr gut“ (magna cum laude)
2014 Curriculum Ästhetische Zahnmedizin am Philipp-Pfaff-Institut Berlin
2006 – 2011 Studium der Zahnheilkunde an der Technischen Universität Dresden

Mitgliedschaften

  • Berufsverband Deutscher Oralchirurgen (BDO)

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Info: Parodontitis

  • Hauptgrund für Zahnverlust bei Erwachsenen
  • jeder zweite Deutsche ab 35 Jahren betroffen
  • mit systematischer Therapie gut behandelbar

Risiko für Mund- und Allgemeingesundheit

Parodontitis sollte möglichst frühzeitig behandelt werden. Andernfalls wird durch die chronische Erkrankung zunehmend Gewebe und Kieferknochen abgebaut, was zwangsläufig zum Verlust eigentlich gesunder Zähne führt. Auch die Allgemeingesundheit ist durch Parodontitis gefährdet. Gelangen Bakterien über die Mundschleimhaut in die Blutbahn, wird der gesamte Organismus belastet. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt, die medikamentöse Einstellung von Diabetes wird erschwert und Schwangerschaftskomplikationen können sich häufen.

Konservative Parodontitisbehandlung

Primäres Ziel der Behandlung ist es, die chronische Entzündung langfristig unter Kontrolle zu halten. Dies geschieht, indem die Bakterienanzahl (hervorgerufen durch bakterielle Zahnbeläge) im Mund dauerhaft gesenkt wird. Wir reinigen die Zahnoberflächen und tiefliegenden Zahnhälse, die Zahnzwischenräume sowie die Zahnfleischtaschen. Bei Bedarf nutzen wir ein sanft arbeitendes Pulverstrahlgerät und/oder minimalinvasive Lasertechnologie zu effektiven Bakterienentfernung.

Chirurgische Parodontitisbehandlung

Eine chirurgische Behandlung ist angezeigt, wenn die Parodontitis bereits weit fortgeschritten ist und die konventionelle Zahnfleischtaschenreinigung nicht mehr ausreicht, um die entzündungsauslösenden Bakterien zu entfernen. Während des Eingriffs lösen wir vorsichtig das Zahnfleisch und reinigen die freiliegenden Zahnhals- und Zahnwurzelbereiche. Erkranktes Gewebe wird entfernt und das Zahnfleisch anschließend wieder an den Zahn angelegt und mit einer feinen Naht verschlossen.

Konsequente Nachsorge entscheidend

Als chronische Erkrankung ist Parodontitis zwar nicht vollständig heilbar, jedoch mit einer gründlichen Nachsorge sehr gut behandelbar. Wir gehen nach dem anerkannten Konzept der Unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) vor, dass häufigere Kontrollen und Zahn- bzw. Zahnfleischtaschenreinigungen vorsieht.

Gewebe- / Knochenaufbauverfahren

Hat die Erkrankung bereits zu Schäden des zahnhaltenden Gewebes oder des Kieferknochens geführt, können diese gegebenenfalls mit regenerativen Verfahren wiederaufgebaut werden:

Mehr zu den Ursachen, Symptomen und zur Behandlung der Parodontitis finden Sie in unserer Zahnwelt.